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Ausfallzeiten

Als Ausfallzeiten im lohnsteuerlichen Sinn werden insbesondere Zeiträume verstanden, in denen der Arbeitnehmer während eines Kalenderjahrs zeitweilig nicht in einem Arbeitsverhältnis gestanden hat.
In diesen Fällen darf der Arbeitgeber für ihn einen Lohnsteuer-Jahresausgleich nicht durchführen; auch der sog. permanente Jahresausgleich ist auf solche Arbeitnehmer nicht anwendbar. Der Arbeitnehmer kann dann beim Finanzamt eine Veranlagung zur Einkommensteuer beantragen, sofern er nicht ohnehin von Amts wegen zu veranlagen ist, was immer der Fall ist, wenn er steuerfreie Lohnersatzleistungen (z. B. Arbeitslosengeld) von mehr als 410 EUR bezogen hat. Wegen derartiger Lohnersatzleistungen kommt der Progressionsvorbehalt in Betracht. Andere Ausfallzeiten, z. B. durch Krankheit, sind lohnsteuerlich unbeachtlich, solange das Arbeitsverhältnis als solches fortbesteht.

Wenn der Anspruch auf Arbeitslohn für mindestens fünf aufeinanderfolgende Arbeitstage im Wesentlichen wegfällt, sind diese Ausfallzeiten jeweils durch die Eintragung des Großbuchstabens "U" im Lohnkonto zu vermerken.

Die Summe der U ist in der Lohnsteuerbescheinigung auf der Rückseite der Lohnsteuerkarte auszuweisen, damit das Finanzamt prüfen kann, ob während der Ausfallzeiten etwa steuerfreie Lohnersatzleistungen bezogen worden sind, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen. In den U-Fällen darf der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer keinen Lohnsteuer-Jahresausgleich durchführen.

Ausfallzeiten gab es in der Rentenversicherung bis zum 31.12.1991. Sie sollten einen Ausgleich dafür schaffen, dass der Versicherte aus Gründen, die in erster Linie in seiner Person liegen (z. B. Arbeitsunfähigkeit), an einer Beschäftigung und damit Beitragszahlung verhindert war. Die Ausfallzeiten sind ab 1.1.1992 durch Anrechnungszeiten (Wartezeit) ersetzt worden.

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Letzte Aktualisierung am: 11.05.2002