Logo - Die Märkte im Zeichen der Globalisierung und Internationalisierung Unternehmerinfo.de

| Home | | Lexikon | | Impressum | | Kontakt |  

Die Infoplattform für Wirtschaft, Recht und Steuern

Kategorien: | Existenzgründung |   | Betriebswirtschaft |  | Recht |  | Steuern |  | Zentraler Download |

Kategorie Lexikon A B C D E F G H I J K L M
N O P Q R S T U V W X Y Z

powered by FreeFind
Alternativplanung / Präventivplanung
Alternativplanungen (auch Eventualplanung, Notfallplanung, Nebenplanung, Schubladenplanung, Wenn-Dann-Planung oder Contingency-Planning genannt) werden für Ereignisse bzw. Entwicklungen erstellt, die zwar nur eine geringe Eintrittswahrscheinlichkeit haben, deren destruktive Wirkungen (Krisenpotential) auf das Unternehmen jedoch außerordentlich hoch wären. Als Beispiele solcher schädigender Ereignisse gelten Katastrophen aller Art.

Im Gegensatz zur Alternativplanung kommt die Präventivplanung erst dann zum Einsatz, wenn das Vorhandensein eines latent schädigenden Ereignisses (oder einer latenten Chance) erkannt wurde. Der Einsatz der Präventivplanung erfolgt also in der Phase der sogenannten "latenten Unternehmenskrise" (vgl. Abb.2). Durch Frühaufklärungssysteme wird nämlich die Erkennung latent, d.h. verdeckt bereits vorhandener Entwicklungen möglich. Sie wirken sich - im Falle einer Bedrohung - zum Zeitpunkt ihrer Entdeckung noch nicht schädigend auf das Unternehmen aus und sind mit dem herkömmlichen Instrumentarium des Unternehmens (z.B. dem Rechnungswesen) in diesem frühen Stadium normalerweise noch nicht erkennbar. Dieselbe Aussage gilt analog für latente Chancen.

Gegenstand der Präventivplanung ist es, ein Strategie- und Maßnahmenspektrum aufzuzeigen, mit dem erkannten Gefahren erfolgreich begegnet und eine drohende Unternehmenskrise damit abgewendet werden kann. Im Gegensatz zur Alternativplanung verfügt der Planer hierbei über eine wesentlich konkretere Datenbasis: Die vom Frühaufklärungssystem erkannten Signale bzw. deren Analyse bieten eine Vielzahl von Anhaltspunkten darüber, wie sich das schädigende Ereignis aufbaut, welche Verbreitungswege es nimmt und wo bzw. wie es voraussichtlich mit den (bisherigen) Planungen des Unternehmens kollidiert. Letzteres ist meistens bereits durch Auswirkungsanalysen ermittelt worden. Durch die damit verbundene genauere Kenntnis des als Bedrohung (oder Chance) identifizierten Phänomens ergibt sich eine im Vergleich zur Alternativplanung wesentlich detailliertere Ausarbeitung der Präventivplanung.

- zurück -

Anzeige

Seminare und Schulungen online buchen mit:
seminar-shop.com

Anzeige

Basel II?
Die Antwort:

RatingROM

Anzeige

Der "Werkzeugkasten"
für Ihr Unternehmen:

ToolROM

Premium-Download

Exceltools, Checklisten, Muster und einiges mehr zum sofortigen Download i.V.m. der Firstgate AG

zum Download

 
Ein Link funktioniert nicht? Eine Seite weist Fehler auf? Bitte lassen Sie uns dies wissen.

- nach oben -

Personal- und Unternehmensberatung Tobias Kafurke
Letzte Aktualisierung am: 10.05.2002