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Persönliche und fachliche Voraussetzungen - Teil A   

Nachdem jetzt Klarheit darüber besteht, dass man Unternehmer sein möchte und auch das "Zeug" dafür mitbringt und sich auch darüber im klaren ist auf welche Art - müssen nun Gedanken angestellt werden, ob die formalen Voraussetzungen, die der Gesetzgeber aufgestellt hat, erfüllt werden.

Das erste Augenmerk soll hierbei auf der fachlichen Eignung liegen.

Gemäß Artikel 12 [Absatz 1] des Grundgesetzes hat jeder Deutsche das Recht Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen.

Auch die Gewerbeordnung geht   vom Grundsatz der Gewerbefreiheit aus (§ 1 (1) GewO).

Demnach hat jeder Deutsche und Angehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Gemeinschaft grundsätzlich das Recht sich in der Bundesrepublik Deutschland selbständig gewerblich zu betätigen.

Durch Gesetze und Rechtsverordnungen wird aber auch von jedem Gewerbetreibenden verlangt, dass er die für die Ausübung des Gewerbes erforderlichen Qualifikationen aufzuweisen hat.

So ist zum Beispiel für das Betreiben eines Handwerksbetriebes der Eintrag in die Handwerksrolle erforderlich. Dieser wiederum setzt die Meisterprüfung (großer Befähigungsnachweis) in dem entsprechenden Handwerk voraus.

In anderen Gewerbezweigen ist ein guter Leumund sowie geordnete finanzielle Verhältnisse ein absolutes Muss (z.B. Bewachungsgewerbe oder Makler).

In wiederum anderen Gewerbezweigen ist der Nachweis der erforderlichen Sachkunde erforderlich (z.B. Handel mit freiverkäuflichen Arzneimitteln, Handel mit Waffen und Munition).

Die entsprechenden Befähigungsnachweise können vor der jeweils zuständigen Industrie- und Handelskammer erbracht werden.

Durch Erfüllen aller durch den Gesetzgeber erlassenen Auflagen ist jedoch bei weitem die eigentliche fachliche Eignung nicht sichergestellt, die erforderlich ist, um erfolgreich ein Unternehmen zu führen und zu leiten.

Für die Führung eines Unternehmens ist die Anwendung grundlegender kaufmännischer Kenntnisse unabdingbar, soll das Unternehmen erfolgreich am Markt operieren.

Wer noch nie etwas von Rechnungswesen gehört hat oder mit diesem Begriff nichts mehr anfangen kann, muss in Form von Weiterbildungen diese Kenntnisse entweder auffrischen oder erwerben.

Auch sind Kenntnisse einschlägiger Normen (Gesetze und Verordnungen) dringend anzuraten.

 
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Personal- und Unternehmensberatung Tobias Kafurke
Letzte Aktualisierung am: 26.05.2002