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Basel II - Bankenaufsicht

BEDEUTUNG DES AUFSICHTLICHEN ÜBERPRÜFUNGSVERFAHRENS

Dieses Überprüfungsverfahren dient einerseits der Sicherstellung eines angemessenen Eigenkapitals für alle risikobehafteten Geschäfte der Banken und Sparkassen und andererseits sollen die Institute bestärkt werden bessere Risikomanagementverfahren für die Überwachung und Steuerung ihrer Risiken zu entwickeln und anzuwenden.

Der Ausschuss führt ferner aus: "Das aufsichtliche Überprüfungsverfahren erkennt die Verantwortung der Geschäftsleitung der Bank an, ein internes Verfahren zur Kapitalbeurteilung zu entwickeln und Eigenkapitalziele festzulegen, die zum Risikoprofil der Bank und ihrem Überwachungssystem passen. Auch nach der Neuregelung der angemessenen Eigenkapitalausstattung ist die Geschäftsleitung dafür verantwortlich sicherzustellen, dass die Bank über die aufsichtlichen Mindestanforderungen hinaus über angemessene Eigenmittel für die Deckung ihrer Risiken verfügt."

Der Ausschuss erwartet von den Aufsichtsinstanzen, dass sie beurteilen, wie gut Banken ihren Kapitalbedarf im Verhältnis zu ihren Risiken einschätzen und ggf. eingreifen. Dadurch soll ein aktiver Dialog zwischen Banken und Aufsichtsinstanzen gefördert werden, damit bei Feststellung von Mängeln schnelle und wirkungsvolle Schritte unternommen werden können, um das Risiko zu reduzieren oder Kapital wieder aufzubauen. Es wird weiter im Ermessen der Aufsichtsinstanzen stehen, welchen Banken und Sparkassen im Zuge der Überprüfungen eine erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken ist.

Der Ausschuss führt in seinem Konsultationspapier weiter aus:

"Dem Ausschuss ist bewusst, dass ein Zusammenhang zwischen dem von der Bank zur Risikounterlegung gehaltenen Kapitalbetrag sowie der Robustheit und Effektivität des Risikomanagementsystems und der internen Kontrollmechanismen der Bank besteht. Dennoch sollte eine Erhöhung des Eigenkapitals nicht als die einzige Möglichkeit gesehen werden, wie eine Bank auf zunehmende Risiken reagieren kann. Andere Mittel, wie die Stärkung des Risikomanagements, die Anwendung interner Limite und die Verbesserung interner Kontrollen, müssen ebenfalls in Erwägung gezogen werden. Darüber hinaus sollte Kapital nicht als Ersatz dafür angesehen werden, grundlegend unzureichende Kontroll- oder Risikomanagementverfahren zu verbessern."

"Es gibt drei Hauptbereiche, die besonders für die Behandlung im Rahmen der Säule 2 geeignet sind: Erstens, Risiken, die zwar innerhalb der Säule 1 betrachtet werden, dort aber nicht vollständig erfasst sind (zum Beispiel könnte die vorgeschlagene Kapitalunterlegung für operationelle Risiken in der Säule 1 die spezifischen Risiken eines bestimmten Instituts nicht angemessen abdecken); zweitens, Faktoren, die im Rahmen der Säule 1 nicht berücksichtigt werden (zum Beispiel Zinsänderungsrisiko im Anlagebuch), und drittens, Einflüsse, die außerhalb der Bank liegen (zum Beispiel Auswirkungen des Konjunkturzyklusses). Ein weiterer wichtiger Aspekt der Säule 2 ist die Beurteilung der Einhaltung der Mindeststandards und der Offenlegungsanforderungen für die fortgeschritteneren Methoden in Säule 1, insbesondere für das IRB-Regelwerk für Kreditrisiken. Die Aufsichtsinstanzen müssen sicherstellen, dass diese Anforderungen sowohl bei der Zulassung als auch fortlaufend erfüllt werden."

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Letzte Aktualisierung am: 20.05.2002