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Mindesteigenkapital
Bankenaufsicht
Die vier Grundsätze
Marktdisziplin
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Basel II

Vor mehr als zehn Jahren wurden die derzeit geltenden Regelungen zur Eigenkapitalübereinkunft in den Markt eingeführt. Mittlerweile haben sich Finanzmärkte, Bankgeschäft und weitere Parameter grundlegend verändert. Dies führte dazu, dass der Ausschuss für Bankenaufsicht im Juni 1999 einen Vorschlag zur Änderung der bestehenden Regelungen (Basel I) veröffentlichte, die eine risikogerechtere Regelung der Eigenkapitalübereinkunft von 1988 ermöglichen soll.

Gegenüberstellung geltende Regelung - Vorschlag neue Regelung:

Geltende Regelung

Vorschlag

Konzentration auf ein einziges Risikomaß

Größere Bedeutung der bankinternen Methoden, der Überprüfung durch die Aufsicht und der Marktdisziplin

Ein einziger Ansatz 

Flexibilität, Auswahl verschiedener Ansätze, Anreize für ein besseres Risikomanagement

Grobe Struktur

Risikogerechtere Ausrichtung

Der Ausschuss gelangte zu der Auffassung, dass in dynamischen und komplexen Finanzsystemen Sicherheit und Solidität nur durch das Zusammenspiel von effizienter Geschäftsführung der Banken, Marktdisziplin und wirksamer Aufsicht erreicht werden kann und eben deswegen die derzeit geltenden Regelungen zu ersetzen sind.

Zwar liegt der Schwerpunkt der Neuen Eigenkapitalvereinbarung auf international tätigen Banken, doch es wird davon ausgegangen, dass sich die Grundsätze auch für die Anwendung auf Banken unterschiedlicher Komplexität und unterschiedlich anspruchsvoller Tätigkeit eignen.

Die Vorschläge für die Neue Eigenkapitalvereinbarung enthalten insgesamt weniger Vorschriften - diese sind aber in den Grundzügen komplexer. Banken und Sparkassen, die in der Lage sind, risikogerechtere Analysemethoden anzuwenden werden verschiedene Ansätze der Risikobewertung angeboten. Der Gesamtumfang des aufsichtsrechtlichen Eigenkapitals soll unverändert bleiben und die Eigenkapitalanforderungen den zugrundeliegenden Risiken besser entsprechen. Der Ausschuss geht daher davon aus, dass Banken und Sparkassen ihre Geschäfte effizienter führen können.

Der Ausschuss vertritt weiter die Ansicht, dass die Vorteile eines Systems, in dem sich das Eigenkapital stärker an die Risiken anlehnt, wesentlich größer sind als der Aufwand. Dies alles wird dazu, dass das Bankensystem an Sicherheit, Solidität und Effizienz gewinnt.

Die Neue Eigenkapitalvereinbarung besteht aus drei sich gegenseitig verstärkenden Säulen, die zusammen zu einem sicheren und soliden Finanzsystem beitragen sollen. Diese drei Säulen sind:

  • Erste Säule: Mindesteigenkapitalanforderungen

  • Zweite Säule: Überprüfung durch die Aufsicht

  • Dritte Säule: Marktdisziplin

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Letzte Aktualisierung am: 20.05.2002