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Personalwesen - Unfallversicherung - Teil 1
(Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung), Februar 2001

Die gesetzliche Unfallversicherung besteht bereits seit 1884. Durchgeführt wird sie von den gewerblichen und landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften sowie von den Unfallversicherungsträgern der öffentlichen Hand.

Wer ist versichert?

Als Arbeitnehmer sowie als Auszubildender sind Sie kraft Gesetz unfallversichert - unabhängig davon, wie hoch Ihr Arbeitsentgelt ist. Grundsätzlich versichert sind zudem Fahrgemeinschaften auf dem Weg von und zur Arbeit - auch dann, wenn dadurch Umwege von und zur Arbeitsstätte notwendig werden.

Durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt sind darüber hinaus:

  • Landwirte,
  • Kinder, die Kindergärten und Kindertagesstätten besuchen,
  • Schüler,
  • Studenten,
  • Helfer bei Unglücksfällen,
  • Zivil- und Katastrophenschutzhelfer,
  • Blut- und Organspender.

Unternehmer, Selbstständige und Freiberufler können sich und ihre mitarbeitenden Ehepartner freiwillig versichern, sofern sie nicht schon kraft Gesetzes oder aufgrund von Satzungsbestimmungen pflichtversichert sind.

Für Beamte gelten besondere Vorschriften zur Unfallfürsorge.

Leistungen/Voraussetzungen

Die gesetzliche Unfallversicherung schützt Sie und Ihre Familie vor den Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten, die bei der Verrichtung Ihrer beruflichen Tätigkeit eintreten können.

Daneben sorgt sie auch für die Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren.

Nach Eintritt von Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten erbringt sie

  • umfassende Heilbehandlungsmaßnahmen,
  • berufsfördernde Leistungen (dazu gehört auch eine Umschulung, wenn sie nötig ist),
  • soziale Rehabilitationsmaßnahmen,
  • Geldleistungen an Versicherte und Hinterbliebene.

Wichtig: Wer an einem Arbeitsunfall schuld ist, spielt keine Rolle - die gesetzliche Unfallversicherung erbringt ihre Leistungen in jedem Fall. Sie tritt in die zivilrechtliche Haftung des Unternehmers und der Betriebsangehörigen untereinander ein. (Man nennt das auch Ablösung der Unternehmerhaftpflicht).

Versicherungsschutz genießen Sie grundsätzlich, solange Sie die versicherte Tätigkeit ausüben. Dazu gehört auch der Hin- und Rückweg zur und von der Arbeitsstelle.

Als Versicherter haben Sie u.a. Anspruch auf:

Heilbehandlung

Die Unfallversicherung übernimmt nach einem Arbeitsunfall bzw. nach Eintritt einer Berufskrankheit die Kosten für Ihre ärztliche Behandlung, für die erforderlichen Arznei-, Verband- und Heilmittel sowie für Aufenthalte im Krankenhaus. Dabei spielt es keine Rolle, wie lange Sie die Leistungen in Anspruch nehmen müssen.

- weiter mit Teil 2 -

 
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Personal- und Unternehmensberatung Tobias Kafurke
Letzte Aktualisierung am: 20.05.2002